Auch wenn es am Freitag aus Eimern regnete, wir hatten zugesagt. Und so machten wir uns am Freitag Abend auf den Weg nach Hattersheim bei Frankfurt.
Ich kann mich nicht erinnern jemals bei schlimmerem Regen gefahren zu sein, aber ich war eisern und lenkte den Düdo ganz geschmeidig über die A3. Mit an Bord waren natürlich auch Laika, Feline und der Klotzkopf Wallace.
Gegen 22 Uhr näherten wir uns Frankfurt und nachdem wir angefahren waren, fanden wir auch irgendwann die aufgehängten Plakate. Wir wussten ja schon von den Fotos, dass wir ein Indianerdorf suchen. Wir fuhren über ein paar Felder und als die Straße ganz eng wurde und an einer Seite durch einen Bach begrenzt wurde, waren wir da.
Wir konnten gar nicht so schnell schauen, wie zwei der Indianer uns direkt einen Platz zuwiesen. Den einzigen geschotterten Platz und ganz am Rande des Parkplatzes. Nachdem wir geparkt hatten, kam direkt die Frage “Ihr kommt doch gleich noch rein?” wir bejahten höflich. Von der Nothilfe war an dem Abend keiner mehr zu sehen, sie hatten sich nach dem Aufbau schon in ihre Unterkünfte zurückgezogen. Verständlich bei dem Wetter
Wir zogen also dicke Sachen an und stiefelten ins Indianerdorf. Dort wurden wir super nett empfangen und musste sogleich ein Pinnchen mit Koyotenspeichel trinken. Puuhhh…ich dachte, es ätzt mir die Speiseröhre weg. 54% Rum, Vanille, Honig und Chilli..was ne Giftmischung ![]()
Es wurde spät…
Am nächsten Tag sollte es um 10 Uhr losgehen, ich konnte eh vor lauter Aufregung nicht schlafen, denn schließlich sollte ich mit Laika & Feline Mantrailing vorführen. Ich hatte das Claudia (meiner ersten Mantrailing-Trainerin) versprochen und wollte ihr ja auch zeigen, was wir inzwischen bei Katrin und Thomas gelernt haben. Ich war also schon früh aufgestanden, war mit den Hunden ne Pipirunde gelaufen und freute mich dann, dass auch Micha schon wach war.
Auf dem Platz war auch nach 10 Uhr noch nichts los, also stiefelten wir zurück ins Womo und frühstückten in Ruhe. Danach verging die Zeit recht schnell, erst ne Dogdancing-Vorführung, dann ein Workshop und schon warn wir dran. Claudia demonstrierte mit Babypuder sehr anschaulich, wie sich Geruch verteilt und dann wurden zwei Mädels ausgesucht als “Opfer”. Sie sollten Pappkreise mit ihrem Geruch bedecken und dann sollte sich das erste Mädel verstecken. Dabei ließ sie alle zwei bis drei Meter einen der Pappkreise fallen um den Geruchsweg darzustellen. Ich zog Feline um und schon gings los. Unterwegs war sie vom Fotografen so fasziniert, dass sie erst nicht weiter wollte, fand dann unser “Opfer” doch ganz schnell. Danach war Laika dran. Sie machte ihre Sache so gut und so souverän. Man, war ich stolz und vor allem schnupperte sie richtig in der Luft, also super anschaulich. Danach gingen nochmal beide Mädels zusammen weg und auch da war Laika super. Ohne auch nur das andere Mädel anzusehen, zeigte sie das richtige Opfer an ![]()
Also Katrin & Thomas… das ist euer Verdienst
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Anschließend gab es einen kleinen Workshop bei dem Interessierte mit ihren Hunde kurze Motivationen mitmachen konnten. Das machte sehr viel Spaß ![]()
Dann war unser Part schon vorbei und ich war sooo glücklich. Das hatten die Mädels toll gemacht.
Am frühen Nachmittag gab es dann eine Spieleolympiade, an der ich mit Laika teilnahm. Hierbei gab es mehrere Stationen, die es zu überwinden galt. Ich muss gestehen, dass Laika dabei alles rausgerissen hat, denn die Aufgaben, die sie zu lösen hatte, meisterte sie fabelhaft. Leckerchen fangen, Hütchenspiel u.s.w. An der letzten Station sollten wir zusätzlich noch die Anzahl der Leckerchen in einem Leckerchen-Eimer schätzen. Ganz schlau rechnete ich eben mal die Fläche und schätzte 350 Stück. Später stellte sich heraus, dass es 348 Stück waren, so gewannen wir den Eimer. Laika fand das super, sie war stolz wie Bolle. Als wir dann auch noch den zweiten Platz in der Spielolympiade belegten, war die Freude groß. Es gab tolle Preise, Biothane-Leinen, Geschirre, Bücher, Spielzeuge u.v.m. Wir bekamen für den zweiten Platz gleich drei Preise. Das war toll
Im Laufe des Tages wurden noch Tierschutzgeschichten erzählt, es gab eine weiter Dogdance-Vorführung und es gab jede Menge Gelegenheit für nette Gespräche mit tollen Leuten.
Abends saßen wir noch gemütlich am Feuer und erzählten.
Sonntag schliefen wir aus. Auch der zweite Tag startete mit Verspätung. Es gab eine Treibballvorführung von Dog in Balance (Melanie Berg) Beim anschließenden Workshop nutzen wir die Gelegenheit um einen kleinen Einstieg in das Thema zu bekommen. Feline hatte sichtlich Spaß daran und wir konnten viel mitnehmen. Später gab es noch eine Dummyvorführung und die Tiersegnung. Danach fuhren wir nach Hause, denn wir hatten ja noch ein ganzes Stück zu fahren.
Der Klotzkopf hat sich übrigens sowas von anständig verhalten. Er konnte sogar zwischen den ganzen anderen Hunden liegen und komplett entspannen, das wäre vor einem Jahr noch unmöglich gewesen.
Alles in allem ein schönes Wochenende, an dem wir tolle Leute kennenlernen durften, eine super Location gesehen haben und an dem unsere Hunde mal wieder gezeigt haben, wie toll sie sind. ![]()
Danke ihr Mäuse, ihr seid die tollsten Hunde der Welt…
Ich hoffe, dass wir demnächst auch die Fotos bekommen, dann sind die natürlich hier zu sehen.
