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Ausflug in den Schnee

Brrrr…ist das kalt draußen… und das ganze auch noch ohne Schnee. Das ist so schade und deshalb hatten wir gestern spontan beschlossen ins Sauerland zu fahren.
Wir mussten echt höher als 400m über Null, denn erst da fing es mit der weißen Pracht an.
Während unserer Fahrt suchte ich einen Geocache raus, der nicht zu lang war und über eine große Wiese führen sollte.
Wir fanden unser Ziel recht schnell und entgegen den ganzen Ski-Pisten war es hier ruhig und beschaulich. Das Wetter war toll, eisekalt, aber strahlend blauer Himmel.
Wir zogen unsere dicken Anzüge an, mummelten uns in Mütze, Schal und Handschuh und dann waren die Hunde dran.

Nun erlebte ich zum ersten Mal, dass Hunde an den Füßen frieren. Alle drei stiegen aus und tanzten förmlich von einem Fuß auf den anderen. Das sah sehr lustig aus und schnell hatten sich die Wauzis daran gewöhnt. Laika bekam noch ihr Mäntelchen an und dann gings los. Die ersten zwei Stationen waren schnell gefunden und die Werte notiert. Auf dem Weg zu Station 3 hattten wir dann ganz freie Bahn und konnten die Hunde frei laufen lassen. Feline brannte nur so darauf durch den Schnee zu toben und Wallace tat es ihr gleich. Laika musste sich erst mit der Kälte anfreunden, rannte dann aber doch mit den beiden mit.
War das herrlich :-))
Sie hatten so viel Spaß, dass wir an Station 3 beschlossen oben auf der Wiese in der Sonne zu bleiben und den Cache Cache sein zu lassen.
Später liefen wir auf der anderen Seite am Waldrand zurück und plötzlich blieb Madame Laika stehen und hielt die Pfote in die Luft. Kleine Eiskugeln hatten sich unter ihrer Pfote gebildet. Auch nachdem wir diese entfernt hatten, weigerte sie sich alle 5-10 Meter weiter zu laufen. Ich musste schon einiges an gutem Zureden an den Tag legen und so manches Leckerchen rausgeben, damit sie sich noch bewegte. Sie hatte eindeutig genug vom Schnee und der Kälte :shock:
Wallace und Feline hingegen konnten nicht genug bekommen und tobten weiter.
Wir schafften es schließlich - mit Laika - bis zum Auto.
Auf unserem weiteren Weg steuerten wir noch einen Earthcache an, zu dem es vom Parkplatz nur 300m zu laufen waren. Auch das ging bei Laika noch mit Ach und Krach während die anderen beiden, erholt von der 10 minütigen Fahrt, erneut so richtig Gas gaben.

Später besuchten wir noch eine Freundin in Schmallenberg, die vor 2 Jahren ins Sauerland gezogen ist. Sie ist Inhaberin der Hundeschule Team-Training für Mensch und Hund und bietet mit ihrem Lebensgefährten zusammen, der das Husky-Projekt leitet, Husky-Touren an.
Leider verging die Zeit viel zu schnell und wir mussten heim.
Ein toller Tag, der mich so platt gemacht hat, dass ich abends direkt auf der Couch einschlief :-)

Campen, Garten-Agility & Training

Am Wochenende waren wir auf einem Campingplatz in Dülmen. Mit allen drei Hunden im Schlepptau konnten wir bei super Wetter das lange Wochenende genießen.
Neben einem 8 km Cache quer durch den Wald hatten wir auch etwas Zeit etwas Agility-Führtraining zu absolvieren. Leider ging das nicht so lange, da Feline immer mal wieder ein lautes Wuff von sich geben musste. Sie war ja so im Run, da ging das wohl nicht anders ;-)

Während unseres Caches spazierten wir eine lange Strecke parallel zu einem Bach. Das gab einen wahnsinnigen Spaß für die Hunde, die wie von der Tarantel gestochen los wetzten. Runter in den Bach, wieder hoch, quer durch den Wald und wieder runter ins Wasser. Das ging ne geschlagene halbe Stunde so und alle drei rannten. Anschließend war Wallace so kaputt, dass er nicht mal mehr die Böschung am Bach hoch kam… die waren hinterher vielleicht platt :shock:

Drei Abende haben wir gegrillt und Feuerchen gemacht und abends habe ich dann für Feline und mich noch ein paar Garten-Agility-Geräte im I-Net bestellt. Bin gespannt, wann die kommen.

Am Dienstag gab es dann direkt wieder Agi-Training. Parcourstraining stand auf dem Plan, diesmal unter der Leitung von Evelyn. Sie baute uns einen schönen Parcours, der sehr rund war und sogar mit Feline durchaus zu bewältigen war.
Zuerst lief ich aber mit Laika, die sehr freudig mit mir durch den Parcours lief und (wie immer) fehlerfrei lief. Ein schöner Lauf, ich lobte sie uns war zufrieden :-)
Dann war ich mit dem Linchen dran. Die Hürden lagen auf 50cm und diesmal klappte auch das Abrufen. Ich stand nur doof am Anfang :shock: , so dass mir Evelyn direkt Hilfe gab. Es ging ganz gut, die Wippe klappte hervorragend, auch der Steg und an der Wand gab es eine 1a Kontaktzone… yeah… die letzten Hürden waren dann wieder schwierig, man, sie hat aber auch nen Arbeitsabstand, da kann ich einfach nur inne Mitte stehen bleiben und die Richtung vorgeben. Das muss ich echt noch lernen :-) aber das schaffen wir. Immerhin keine Hürdenverweigerung und super Kontaktzonen.
Anschließend gab es noch ein Spiel, wir wurden in Zwei-Teams ausfgeteilt und jedes Team musste den Parcours zweimal bewältigen, machte der eine Hund einen Fehler, musste der andere an dieser Stelle ansetzen u.s.w. Das war sehr lustig, zumal ich im zweiten Durchlauf mit Feline mit einem Jack-Rusell-Terrier zusammen war, der auch viele Fehler macht, also gaben wir uns sozusagen die Klinke in die Hand :-) ganze schöne Hektik. Alles in allem ein super lustiges und trotzdem lehrreiches Training. Das sollten wir öfter machen.

Im Garten haben wir gestern und heute wieder den V-Slalom geübt. Er steht jetzt in einer Reihe und nur noch in einem sehr schmalen V. Wir üben von beiden Seiten und das so lange bis der Eingang von jeder Position aus klappt, Feline macht jetzt auch den Wechselschritt :-) yeah…
Auch ein bissel Führtraining um die Mülltonnen gab es, mit Belgier, ohne und das Außen haben wir geübt. Ich bin sehr zufrieden mit unseren Fortschritten und freue mich schon auf die bestellten Geräte :-)

Wauzibande beim Sommerfest der Samojeden-Nothilfe

Auch wenn es am Freitag aus Eimern regnete, wir hatten zugesagt. Und so machten wir uns am Freitag Abend auf den Weg nach Hattersheim bei Frankfurt.
Ich kann mich nicht erinnern jemals bei schlimmerem Regen gefahren zu sein, aber ich war eisern und lenkte den Düdo ganz geschmeidig über die A3. Mit an Bord waren natürlich auch Laika, Feline und der Klotzkopf Wallace.
Gegen 22 Uhr näherten wir uns Frankfurt und nachdem wir angefahren waren, fanden wir auch irgendwann die aufgehängten Plakate. Wir wussten ja schon von den Fotos, dass wir ein Indianerdorf suchen. Wir fuhren über ein paar Felder und als die Straße ganz eng wurde und an einer Seite durch einen Bach begrenzt wurde, waren wir da.
Wir konnten gar nicht so schnell schauen, wie zwei der Indianer uns direkt einen Platz zuwiesen. Den einzigen geschotterten Platz und ganz am Rande des Parkplatzes. Nachdem wir geparkt hatten, kam direkt die Frage “Ihr kommt doch gleich noch rein?” wir bejahten höflich. Von der Nothilfe war an dem Abend keiner mehr zu sehen, sie hatten sich nach dem Aufbau schon in ihre Unterkünfte zurückgezogen. Verständlich bei dem Wetter :-) Wir zogen also dicke Sachen an und stiefelten ins Indianerdorf. Dort wurden wir super nett empfangen und musste sogleich ein Pinnchen mit Koyotenspeichel trinken. Puuhhh…ich dachte, es ätzt mir die Speiseröhre weg. 54% Rum, Vanille, Honig und Chilli..was ne Giftmischung :shock:
Es wurde spät…
Am nächsten Tag sollte es um 10 Uhr losgehen, ich konnte eh vor lauter Aufregung nicht schlafen, denn schließlich sollte ich mit Laika & Feline Mantrailing vorführen. Ich hatte das Claudia (meiner ersten Mantrailing-Trainerin) versprochen und wollte ihr ja auch zeigen, was wir inzwischen bei Katrin und Thomas gelernt haben. Ich war also schon früh aufgestanden, war mit den Hunden ne Pipirunde gelaufen und freute mich dann, dass auch Micha schon wach war.
Auf dem Platz war auch nach 10 Uhr noch nichts los, also stiefelten wir zurück ins Womo und frühstückten in Ruhe. Danach verging die Zeit recht schnell, erst ne Dogdancing-Vorführung, dann ein Workshop und schon warn wir dran. Claudia demonstrierte mit Babypuder sehr anschaulich, wie sich Geruch verteilt und dann wurden zwei Mädels ausgesucht als “Opfer”. Sie sollten Pappkreise mit ihrem Geruch bedecken und dann sollte sich das erste Mädel verstecken. Dabei ließ sie alle zwei bis drei Meter einen der Pappkreise fallen um den Geruchsweg darzustellen. Ich zog Feline um und schon gings los. Unterwegs war sie vom Fotografen so fasziniert, dass sie erst nicht weiter wollte, fand dann unser “Opfer” doch ganz schnell. Danach war Laika dran. Sie machte ihre Sache so gut und so souverän. Man, war ich stolz und vor allem schnupperte sie richtig in der Luft, also super anschaulich. Danach gingen nochmal beide Mädels zusammen weg und auch da war Laika super. Ohne auch nur das andere Mädel anzusehen, zeigte sie das richtige Opfer an :-)
Also Katrin & Thomas… das ist euer Verdienst :lol: :lol: :lol:
Anschließend gab es einen kleinen Workshop bei dem Interessierte mit ihren Hunde kurze Motivationen mitmachen konnten. Das machte sehr viel Spaß :-)
Dann war unser Part schon vorbei und ich war sooo glücklich. Das hatten die Mädels toll gemacht.
Am frühen Nachmittag gab es dann eine Spieleolympiade, an der ich mit Laika teilnahm. Hierbei gab es mehrere Stationen, die es zu überwinden galt. Ich muss gestehen, dass Laika dabei alles rausgerissen hat, denn die Aufgaben, die sie zu lösen hatte, meisterte sie fabelhaft. Leckerchen fangen, Hütchenspiel u.s.w. An der letzten Station sollten wir zusätzlich noch die Anzahl der Leckerchen in einem Leckerchen-Eimer schätzen. Ganz schlau rechnete ich eben mal die Fläche und schätzte 350 Stück. Später stellte sich heraus, dass es 348 Stück waren, so gewannen wir den Eimer. Laika fand das super, sie war stolz wie Bolle. Als wir dann auch noch den zweiten Platz in der Spielolympiade belegten, war die Freude groß. Es gab tolle Preise, Biothane-Leinen, Geschirre, Bücher, Spielzeuge u.v.m. Wir bekamen für den zweiten Platz gleich drei Preise. Das war toll :-) Im Laufe des Tages wurden noch Tierschutzgeschichten erzählt, es gab eine weiter Dogdance-Vorführung und es gab jede Menge Gelegenheit für nette Gespräche mit tollen Leuten.
Abends saßen wir noch gemütlich am Feuer und erzählten.
Sonntag schliefen wir aus. Auch der zweite Tag startete mit Verspätung. Es gab eine Treibballvorführung von Dog in Balance (Melanie Berg) Beim anschließenden Workshop nutzen wir die Gelegenheit um einen kleinen Einstieg in das Thema zu bekommen. Feline hatte sichtlich Spaß daran und wir konnten viel mitnehmen. Später gab es noch eine Dummyvorführung und die Tiersegnung. Danach fuhren wir nach Hause, denn wir hatten ja noch ein ganzes Stück zu fahren.
Der Klotzkopf hat sich übrigens sowas von anständig verhalten. Er konnte sogar zwischen den ganzen anderen Hunden liegen und komplett entspannen, das wäre vor einem Jahr noch unmöglich gewesen.

Alles in allem ein schönes Wochenende, an dem wir tolle Leute kennenlernen durften, eine super Location gesehen haben und an dem unsere Hunde mal wieder gezeigt haben, wie toll sie sind. :-)
Danke ihr Mäuse, ihr seid die tollsten Hunde der Welt…

Ich hoffe, dass wir demnächst auch die Fotos bekommen, dann sind die natürlich hier zu sehen.