4 November 2013

1. Deutsche Street-Trailmeisterschaft by K-9

geschrieben von Mandy unter: K-9 Suchhundezentrum; Wauzis .

1.deutsche Street Trailmeisterschaft by K-9
Nun liegt sie hinter uns, die 1. Deutsche Street-Trailmeisterschaft by K-9. Was für ein Wochenende…
So viele neue Eindrücke, Erfahrungen, neue Leute, tolle Kontakte… Trotz Dauerregen am Freitag war es ein richtiges Wow-Wochenende.
Ich hatte das große Glück am Freitag in einem der vier Richter-Teams mitzuwirken und kann nur sagen, das war toll.
Ich musste irre früh aufstehen und da ich schon ziemlich aufgeregt war, war ich sogar mal zu früh vor Ort. Nach dem ersten Kaffee gab es für die Richter eine kurze Einweisung und schon ging es los in die zugeteilten Trailgebiete. Vor Ort angekommen, wurden diese erstmal in Augenschein genommen und schnell waren die Trails für den Vormittag geplant. Und ehe wir noch zum Luft holen kamen, standen die ersten beiden Teilnehmer schon am Parkplatz. Nach der Festlegung der Startreihenfolge wurde der Trail gelegt, per GPS Tracker mitgezeichnet und anschließend ins Wettkampfbüro übertragen. Dann das erste Team am Start… wieder wurde der Trail mittels GPS Tracker aufgezeichnet und zusätzlich wurde der Trail über eine App ins Wettkampfbüro gestreamt, so konnten dort vor Ort einige der Trails mitverfolgt werden.
Es war spannend, einem Mensch-Hund Team einfach mal so zu folgen, ohne etwas sagen zu können… es gab so viele Situationen, in denen ich dachte, dass doch die Körpersprache des Hundes so deutlich war. Da ich aber selbst schon in ähnlichen Situationen war, wie z.B. auf einer Prüfung, weis ich ja, wie aufgeregt man ist und wie schnell es geht, dass man einfach etwas nicht oder nicht richtig deutet.
Von den 8 Trails, die wir im Laufes des Freitags richteten, mussten wir leider drei abbrechen, bei denen sich entweder deutliche Stress-Sympthome beim Hund zeigten oder es einfach keine Chance mehr zum Finden der Versteckperson gab. Alle andere konnten die VP finden, wenn auch manchmal auf Umwegen 🙂
Nachdem alle Teams und Richter wieder ins Wettkampfbüro zurück gekehrt waren, wurden die Ergebnisse bekannt gegeben und verkündet, wer es in die nächste Runde geschafft hatte.
Ich war platt, sehr platt, meine Schuhe waren durchgeweicht, mein Shirt durchgeschwitzt und Hunger hatte ich auch.
Trotzdem war für diesen Abend noch ein Training mit Alexandra Grunow und Rovena Langkau, den beiden Gründerinnen vom K-9 Suchhundezentrum, geplant.
Ich hatte wirklich einen Moment überlegt, ob ich am nächsten Tag mitmachen sollte, aber da ich Feline eh dabei hatte und sie den ganzen Tag im Auto gesessen hatte, entschied ich mich fürs Trailen.
Bereits kurze Zeit später standen wir mit Alex und Rovi auf dem vereinbarten Parkplatz und begannen mit einer kurzen Vorstellungsrunde.
Ich kam in die Gruppe von Alex… hmm… was soll ich sagen, sie ist sehr nett und hat eine tolle Art das ganze Fachwissen zu vermitteln. Sie strahlt so eine wahnsinns Begeisterung für das Thema Mantrailing aus, dass auch jeder, wirklich jeder mitgerissen wird.
Ich glaub, ich war mit Feline als vierte an der Reihe. Wir starteten ganz normal und liefen unseren Trail, der ein „P“ als Verleitung beinhaltete und eine Spurdifferenzierung durch die Gruppe, die einen anderen Weg als die VP zurück gelegt hatte.
Der Trail lief ganz gut und ich bekam laufend und am Ende des Trails sehr viel Feedback. Besonders interessant fand ich die rassespezifischen Hinweise zum Aussie. Alles was ich hörte ergab natürlich einen Sinn und ich sog das Wissen auf, wie ein Schwamm 🙂
Im Laufe des Abends lernten wir noch einiges über die Wahl des Geruchsträgers, über Verleitungen und Spurdifferenzierung, über das Meistern von Schwierigkeiten auf dem Trail und vieles mehr.
Am Ende des Trainings hatte ich sooo viel Wissenswertes mitgenommen… Danke Alex und Rovi 🙂

Der nächste Tag begann etwas später, so dass ich eine halbe Stunde länger schlafen konnte… auf gings also wieder nach Hennef, diesmal hatte ich Theken- und Küchendienst und konnte später nochmal die Trainingsstunden von Alex und Rovi mit den bereits ausgeschiedenen Teilnehmern verfolgen. Und wieder gab es viel zu lernen, über Startrituale, Perimeter laufen u.s.w.
Am Abend stand dann noch ein Vortrag zum Thema Mantrailing auf dem Plan.
Wieder fuhr ich völlig geschafft nach Hause.

Den letzten Tag der Meisterschaft verfolgte ich von dort aus :-).
Spannende Entscheidungen zum Schluss und ein strahlendes Gewinnerteam (Gernot Sieger mit Lando) komplettierten das tolle Wochenende.

Vielen Dank für die tolle Orga, für das Training, an die Teilnehmer und Richter und an alle, die irgendwie daran beteiligt war, dass alles so rund lief :-).

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